Wundermittel aus der Natur

Immer häufiger greifen Menschen zu Naturheilmitteln. Denn die versprechen Linderung und Heilung, ohne die Nachteile der Nebenwirkungen. Viele Produkte halten die Versprechen sogar und sind sehr gefragt. Doch es gibt auch schwarze Schafe, deren Wirkung nur sehr schwach oder gar nicht vorhanden sind. Meist sind es Produkte, die mit höchsten Tönen gelobt werden und gut vermarktet werden, denn sonst würden sie sich nicht verkaufen. Aber welche Wundermittel aus der Natur gibt es neu auf dem Markt und wie erkennt man ihre Güte?

CBD – Hanf ohne Bedenken

Nicht alles was von der Hanfpflanze stammt ist verboten. Seit Jahren erhältlich ist Hanföl, das aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen wird und eine gelbliche bis grünliche Farbe vorweist. Auch Hanfaufstriche und Säfte gibt es in Drogerien und Reformhäusern. Noch immer recht unbekannt ist das CBD Öl mit dem gleichnamigen Wirkstoff. Dieses Öl ist bislang überwiegend im Internet erhältlich, da die Nachfrage noch nicht groß genug ist für Drogerien und geschweige denn Supermärkte. Denn mit dem Hanf ist es immer noch so eine Sache. CBD aber ist völlig unbedenklich und wirkt nicht berauschend, wie sein naher Verwandter, das THC.

Hingegen soll das Cannabidiol, wie CBD ausgeschrieben heißt, entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken, was in einigen Pilotstudien bereits gezeigt werden konnte. Gutes CBD erkennt man an Qualitätssiegeln und ökologischem Anbau. Darüber hinaus geben Bewertungen Aufschluss über die Qualität des Produktes, welches in unterschiedlichen Konzentrationen erhältlich ist. Zwischen 10 % und 15 % CBD-Gehalt sollte das Produkt aber vorweisen, um wirksam zu sein. Zusätzlich sollte man auf reines CBD Öl achten und nicht auf CBD-A Öle zugreifen, denn die sind weniger rein und oft weniger wirksam. In Deutschland zulässige Öle dürfen einen Maximalgehalt an THC von 0,2 % vorweisen, sind also wie erwähnt nicht berauschend.

Teebaumöl

Das Teebaumöl ist schon sehr lange bekannt und wird vielfältig eingesetzt. Eingesetzt wird es vor allem bei Entzündungen und entzündlicher Haut. Bei Akne wird es in verdünnter Form auf die Haut aufgetragen. Die Wirkstoffe im Öl haben eine antibakterielle und antifungizide Wirkung und sind daher für die äußere Anwendung perfekt. Auch für die innere Anwendung kann Teebaumöl zum Einsatz kommen, beispielsweise in Gurgellösungen. Dazu muss man einen Schuss Milch oder Sahne in Wasser lösen und dann erst das Öl hinzufügen. Bei Erkältungen und gereiztem Hals kann diese Gurgellösung Abhilfe schaffen. Ein Öl – viele Anwendungen

Superfoods

Bei den Superfoods sollte man aufpassen und skeptisch sein. Denn viele der Superfoods erweisen sich als gar nicht so toll, wie sie gepriesen werden. Ein Beispiel hierfür ist das Kokosöl, das als gesund und vielfältig gilt. Tatsächlich ist Kokosöl so ungesund wie Schweineschmalz oder Butter. Die antibakterielle Wirkung und der hohe Vitamin-E-Gehalt kommen da wenig zu tragen. In Gojibeeren wurden schon Keime und Pestizide gefunden und an Vitamin C-Mangel ist in der entwickelten Welt ohnehin kaum jemand mehr betroffen. Die Superfoods lassen sich auch sehr gut durch heimische Produkte ersetzen. Ihre Wirkung ist also nur das Resultat guten Marketings und ihrer exotischen Herkunft. Gojibeere klingt halt besser als Grünkohl.

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